Der Abgrund hält uns nicht auf

Der Abgrund hält uns nicht auf

… An die Libertären und Anhänger
der anderen Kampagne auf dem amerikanischen Kontinent, in Europa,  Asien, AfriKa und Ozeanien…
Der Abgrund hält uns nicht auf.

Es sind vier Monate vergangen seitdem unser Bruder, Freund, Genosse , Compa Victor Herrera Govea vom mexikanischen Staat gekidnappt wurde. In diesen vier Monaten sind wir, seine Compas, nicht müde geworden, zu wiederholen, daß Victor unschuldig ist, daß er wegen seiner Ideen der Freiheit beraubt ist, aber hauptsächlich weil er eine andere Welt will…

… Für uns ist Victor ein politischer Gefangener, der gefoltert worden ist und vom mexikanischen Staat gekidnappt worden ist, wir sind uns seiner Unschuld sicher, und das  haben wir auch gegenüber dem ungerechten Gefängnissystem bewiesen …

…, Aber für die schlechte Regierung von Mexiko Stadt ist unser Compa ein Krimineller, angeklagt einen Rund-um-die-Uhr-Supermarkt der OXXOkette geplündert zu haben, während der Demo, die das Massaker an Studenten vom 2. Oktober 1968 anprangert,…

Deshalb machen wir die Versuche der PRD- Regierung des Bürgermeisters Marcelo Ebrad Casaubón  öffentlich, uns zu entmutigen und uns dazu zu bringen, daß wir unseren gefangenen Compa alleine lassen. Sie haben die Anhörung der Polizisten, die Victor anklagen, den OXXO geplündert zu haben, herausgezögert, Polizisten, die systematisch gelogen haben und die Unschuld unseres Compas demonstrieren. Wir prangern die absichtliche Abwesenheit der Leute des OXXO an, die dazu geführt haben, dass  zweimal die Aussagen verzögert wurden. Wir prangern das bürokratische Labyrinth und das ungerechte Gefängnissystem an, gegen die wir kämpfen, und prangern an, daß verschiedene Ungerechtigkeiten dieser Art Viktors Aussage mehrere Monate verzögert haben. Seit dem 29. November hätte diese Aussage stattfinden müssen, aber aufgrund dieser Verzögerungstaktiken wird dieser Gerichtstermin nun aller Voraussicht nach am 11. Februar stattfinden, wobei uns die Uhrzeit noch nicht mitgeteilt wurde.

… Leider wurden in diesen vier Monaten mehrere Libertäre eingeknastet . Sie wurden genau wie Victor wegen ihrer Ideen verurteilt statt wegen ihrer vermeintlichen
Verbrechen…

Emmanuel Hernández Hernández, Carlos Orozco, Fermín Gómez Trejo, Abraham López Martínez, Victor Herrera Govea… ihre Namen sind ein paar mehr auf der langen Liste der politischen Gefangenen in Mexiko. Sie sind Personen, die Demütigungen und Misshandlungen erleiden, und die von ihren Familien  und FreundInnen getrennt wurden…

… Wir vergessen sie nicht und auch  wenn sie drinnen sind, und wir draussen, werden wir weiterkämpfen gegen das Vergessen, die Ermüdung, die Verzweiflung, die   Ungewißheit, gegen die permanente Gewalt des Systems, das uns dazu bringen will, alles zu bereuen und um Verzeihung zu bitten, weil wir es gewagt haben, mit Würde zu leben und zu kämpfen.

Der Abgrund hält uns nicht auf, wir wissen, daß ihr Tausende von Kilometern weit weg seid, aber wir wissen auch, daß die Solidarität die Zärtlichkeit der Völker ist, und daß sie keine Grenzen kennt. In diesen Momenten der Ungerechtigkeit bitten wir euch, euch an den Aktionen des 2. Antiknastcamps zu beteiligen,das wir am 11. Februar, vor dem Knast,wo Victor gefangengehalten wird, veranstalten. Der11. Februar ist der Tag seiner letzten Anhörung.

Ihr könnt uns auf viele andere Weisen helfen:

Dieses mail und andere Übersetzungen  des Blogs https://vsencapsulamiento.wordpress.com weiterleiten.

Einen Soli-Brief an Victor schreiben (auf deutsch,englisch oder spanisch), die Briefe beweisen uns, daß wir nicht allein sind, und sie helfen uns, diesen schwierigen Kampf   für die Befreiung unserer Gefangenen fortzusetzen. Wir schlagen vor, sie vor dem 11. Februar zu schicken, damit euer Brief am Tag des Antiknastevents gelesen werden  kann. Dies ist unsere Adresse:  contraencapsulamientos@gmail.com

Wir laden euch auch ein auf euren Events, darüber zu informieren, wer Victor ist, und warum er gefangengehalten wird. In unserem Blog findet ihr jede Menge    Material:Fotos, Videos, Audios, Briefe und so weiter, für eine   Wandzeitung, ein Flugblatt, ein Plakat etc..

Zeigen wir dem mexikanischen Staat ,   daß die fünf inhaftierten Anarchisten nicht allein sind. Wir laden  euch ein , am 11. Februar (oder einem anderen Tag) vor den   mexikanischen Botschaften und Konsulaten zu demonstrieren und die  sofortige Freilassung von Emmanuel, Fermín, Abaham, Carlos und Victor zu fordern.

Wir hoffen, daß unsere Einladung Echo in den Herzen der linken Leute , denen von unten, findet und wir sind  sicher, daß es der Fall sein wird, weswegen wir euch nochmals unser   mail zur Verfügung stellen, contraencapsulamientos@gmail.com, damit  ihr mit uns direkt kommunizieren könnt, damit ihr uns Briefe,  Übersetzungen, Bilder eurer Events, Proteste etc und  Solidaritätsbekundungen mit den inhaftiereten Anarchisten schicken könnt.

Der Abgrund hält uns nicht auf: Das  Wasser ist schöner als Wasserfall.

Salud y Libertad

Es gibt kein Licht ohne Tag, keine Freiheit ohne Anarchie.

Power durch die Mauer bis sie bricht!

Freiheit für die fünf inhaftierten Anarchisten in Mexiko-Stadt!

Komitee für die Freiheit von Victor Herrera Govea

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